Antigua – IV

Antigua – IV

Ja stark! Das war ein ganz toller Ausflug!
Erst ging es 90 Min. mit der normalen Schnellfähre von Antigua nach Barbuda. Die 11 Weißen auf der Fähre hatten die Tour gebucht, je knapp die Hälfte Amerikaner- und Engländer*innen + 1 Deutscher. Auf Barbuda hat uns unser local Guide Henry „Coolcat“ Webber mit einem Minibus am Anleger abgeholt und zu dem Anleger im Haupt- und einzigen Ort Codrington gebracht, der an der riesigen Lagune liegt, die ca 1/3 der Insel ausmacht. Am einfachsten, man schaut sich die Insel mal in der Satellitenansicht von GoogleMaps an. Die Fregattvogelkolonie mit ihren 6.000 Brutpaaren befindet sich ganz im Norden in den Mangroven der Lagune und ist nur per Boot zu erreichen. Die Fregattvögel ziehen derzeit ihre Jungen auf, die wohl bald flügge werden. Die feuerroten Kehlsäcke der Männchen sind leider nur zur Balz zu sehen. Mit den Booten konnten wir bis unmittelbar in die Nist-Mangrovensträucher heranfahren, ohne dass eine besondere Aufregung in der Kolonie herrschte. Sehr schön anzusehen – und auch olfaktorisch ein echtes Erlebnis!
Von dort ging es dann an die westliche schmale Landzunge der Lagune, wo sie nur ein paar Meter Strand vom karibischen Meer trennen, zum Pink Beach. Und tatsächlich leuchtet der Strand in weiten Teilen richtig rosa von den Massen an zermahlenen rosa Muschelschalen. Unser Bootsfahrer hat mir zum Schluss noch ein tolles Schneckenhaus geschenkt, weil er gesehen hat, dass ich ständig auf der Suche nach Muscheln und Schnecken auf allen vieren im Sand rumgekrochen bin, während die anderen im türkisblauen Meer rumdümpelten! Total nett!
Danach sind wir quer über die Insel über eine Höllenpiste zu den Kalksteinhöhlen gefahren. Die fand ich jetzt nicht so besonders, aber drumherum hat die Atlantikbrandung tolle Gesteinsformationen geschaffen. Dort im Nirgendwo am Strand war unser Mittagessen vorbereitet. Ich habe ja eine gewisse Abneigung gegen diese ewige Essen-fotografiererei, aber hier konnte ich dann doch nicht widerstehen: ich hatte gegrillte Languste bestellt – lecker!
Man soll ja zwar mit vollem Bauch nicht ins Wasser, trotzdem ging es dann zu einem letzten Badestopp an einem weiteren Traumstrand (dem Princess Diana Beach, die dort öfter Urlaub gemacht haben soll) und anschließend zurück zur Fähre. Und auf der Rückfahrt ist dann noch ein ziemlich großer Wal nicht weit von unserer Fähre entfernt aus dem Meer gesprungen – klasse!
Ich hätte ja gerne noch das herrliche Asterix-Zitat „Das ist das leidige an den Gesellschaftsreisen – nie ist man sein eigener Herr“ angebracht, aber das passte alles – sehr empfehlenswert!
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