Encore une fois de retour en france!

Encore une fois de retour en france!

Gestern Mittag bin ich in St. Peter Port auf Guernsey los. Das Ablegen hat ewig gedauert, weil 6 Windstärken seitlich aufs Boot gedrückt haben und der Motor es einfach nicht geschafft hat, dagegen zu halten. Ich hab‘ das Boot dann von Hand einmal auf die windabgwandte Stegseite bugsiert und dann ging’s endlich. Die good old Lady ist eben mehr was für die See, als für enge Häfen (seufz 🙄). Ab da gings dann in Rauschefahrt Richtung Bretagne, Regen gab’s auch reichlich. Ganz toll war die Vollmondnacht bei sternenklarem Himmel – das ist echt fantastisch, sowas erleben zu dürfen 😊! Ja klar, und zwischendurch natürlich auch Wind weg, oder er kann sich nicht entscheiden, ob er weg will oder nicht – also Motor an, Motor aus. Für die keine Ahnung wievielte Tide hat’s dann wieder nicht gepasst, kurz bevor es in die Bucht von Brest geht. Da habe ich dann 3 Stunden geankert und anschließend war’s zu spät für Brest, dann wär ich da im Dunkeln angekommen. Also liege ich hier in dieser entzückenden Ankerbucht, habe Ralfs Hühnersuppentopf verputzt und einen Bénédictine auf Lutz gestrigen Geburtstag getrunken und freue mich!
Morgen um 12 ist die Strömung passend für Brest, dann nehme ich die letzten 3 Stunden in Angriff.
Ach ja, ich bin eben um ein Cap gefahren, das hat mich schon vor so ca. 35 Jahren fasziniert. Da stehen zwei Leuchttürme und eine riesige Kirchenruine eng beieinander an der Steilküste. Das Foto von damals hängt in meiner Stube. Und jetzt hab‘ ich’s von See aus gesehen 😊 – das hätte ich mir damals nie träumen lassen! Ich hatte nach meiner Lehre noch ein 4monatiges Praktikum gemacht und bin in der Bretagne gelandet, auf dem Betrieb von Gaby und Annick le Sann. Hach, was für eine herrliche Zeit, wenn ich da jetzt wieder so dran denke!
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