Martinique III

Martinique III

Ich hab‘ da mal eine anatomisch-medizinische Frage: ich bin heute so 3 h mit Schnorchel getaucht, um das Unterwasserschiff der good old Lady mit einem Spachtel von Flora und Fauna zu befreien. Das hatte ich das letzte Mal auf den Kapverden gemacht, also vor 3 Monaten (dort aber noch mit einem Schwamm!). Das ist ja der Hammer, was und wer da in der relativ kurzen Zeit alles den Rumpf als Lebensraum besetzt (wenn man den Rumpf nicht mit einem Biozid übezieht). Eine kleine Krabbe ist besonders hartnäckig, die wohnt hinten an der Ruderaufhängung. Auf den Kapverden wohnte da auch schon eine, da will ich jetzt aber nicht behaupten, dass das die selbe ist. Aber so können ja sogar solche Freizeitboote wie meins zur Verschleppung von Arten beitragen. Ich hatte mal gelesen, dass im Ballastwasser großer Frachtschiffe Tiere und Pflanzen verschleppt werden, die in einem Ozean aufgesaugt und in einem anderen wieder mit dem Ballstwasser rausgepumpt werden. Aber im Kleinen mache ich das auch wohl!? Ich werde mal danach suchen, ob es dazu schon Untrsuchungen gibt. Ansonsten muss Fraukepedia wieder ran 😉!
Aber was ich fragen wollte: als ich wieder an Bord war und mich mal kurz gebückt habe, also den Kopf runter gehalten habe, läuft mir seitdem jedesmal Wasser aus der Nase 😂! Das ist ja nicht weiter schlimm, eher unpraktisch, weil alles nass wird, zuletzt der Salat, den ich gleich essen möchte 🙄. Muss ich mir Sorgen machen? Also eigentlich dachte ich ja, da oben wäre alles mit Gehirnmasse ausgefüllt – aber so langsam wird mir einiges klar!
Also, das habt ihr doch auch, wenn ihr mal taucht? Bitte, bitte!
Ansonsten gibt’s hier jeden Abend einen hammermäßigen Sonnenuntergang und wie zu Hause Wanderwegbeschilderungen, Rinderherden (wenn auch Zebus und keine Schwarzbunten), sonntägliches „Kurkonzert“, jede Menge Verbotsschilder und garantiert nicht einen einzigen Machetenträger. Aber es ist echt nett!
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3 thoughts on “Martinique III

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      Moin Dirk,
      Auf die schnelle: sei beruhigt, das ist ganz normal!! Es laufen die Nebenhöhlen voll und das Gehirn ist wohl noch an seinem Platz 👋😊
      Wenn du dich kontrolliert entwässern willst, versuche einfach, mit den Fingern bei durchgestreckten Beinen den Boden zu berühren, in der über – Kopf – Haltung läuft das Wasser -und nur das- größtenteils wieder raus…

      (Das ist ein bekanntes Schwimmerproblem, Abhilfe schaffen Nasenklammern , aber wer außer Kunstschwimmerin trägt das schon …🤔)

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        Wie soll man das noch hinbekommen mit den durchgestreckten Beinen ( ich hab’s allerdings auch schon einige Jahre nicht mehr ausprobiert….)? Das nervige bei der Sache sind nur die unregelmäßigen Intervalle der Kopfdrainage, dass mich das Plörren immer falsch erwischt hat (über das Volumen habe ich mich auch oft gewundert).

        Moin übrigens!

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      Meine ehemalige Kollegin von Martinique hat mir eben ein paar Ausflugstips geschickt, die ich an Dirk weitergeleitet habe. Den folgenden Satz möchte ich allerdings mit euch teilen. Möchte auch betonen, dass sie Dirk nicht kennt: „If you see a tree on the beach with a red mark and little green „apples“, they are toxic, do not seat under the tree or touch the fruits“ – Kann das Zufall sein?? 😂

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