Satz mit x…

Satz mit x…

war wohl nix! Also das mit dem Teide! Also zumindest für heute!
Man kann ja toll auf den Kanaren Bus fahren – nur umsteigen darf man nicht müssen! Auf dem Rückweg vom Botanischen Garten war mein Anschlussbus schon weg, weil wir ’ne halbe Stunde Verspätung hatten und heute Morgen war der Bus nach Vilaflor weg, weil der erste Bus zum Unsteigepunkt zu trödelig war. Ist ja einerseits cool, dass hier alle (auch die Busfahrer*innen) die Ruhe weg haben. Und wenn der 10. Fahrgast die 2,45 € für die Fahrt mit ’nem 10-€-Schein bezahlt, wird eben ewig nach dem Wechselgeld gekramt. Und wenn der Bus eh‘ schon spät dran ist und dann noch jemandem einfällt, dass das wohl doch der falsche Bus ist und er seinen Koffer wieder unten aus dem Gepäckfach kramen muss, scheint das auch niemanden zu stören. Wahrscheinlich braucht hier nie jemand einen Anschlussbus…
Also stand ich in Los Chritianos, 15 km von meinem Boot entfernt, ohne Chance mit Öffis nach Vilaflor (der dem Teide nächstgelegenen, per Bus zu erreichenden Ortschaft) zu kommen.
Vilaflor ist übrigens mit 1.417 m teneriffas höchst gelegener Ort – wie mir der freundliche Taxifahrer erläuterte, der mich hochgefahren hat. Und ein ziemlich hübscher noch dazu – der Ort. Dort habe ich mein Klapprad entfaltet und bin frohgemut die letzten 27 km angegangen…
Jungejunge, da ist die Auffahrt zum Kreuzberg in der Rhön ja nix dagegen – und dort treibt einen zumindest noch die Aussicht auf das eine oder andere Maß Kreuzberger an. Ich habe dann nach ca. 6 km kapituliert und bin zurück nach Vilaflor (den Namen finde ich auch so schön – merkt man wahrscheinlich). Dort gab’s Kaninchen mit kanarischen Kartoffeln und dann bin ich die 25 km zurück zum Boot komplett gerollt.
Morgen gibt’s ’nen neuen Anlauf! Ich habe jetzt raus, dass es nur am Wochenende doch einen Bus gibt, der fast bis ganz hoch fährt.
Bei euch im nienburger Umland (ja ja, demnächst auch wieder bei mir) ist im Frühjahr das großflächig in Folie verpackte Spargelland schon recht dominant. Was bei uns der Spargel, sind hier die Bananen. Während sie im Norden der Insel im Freiland angebaut werden, sind die hier im Süden unter so riesigen Netzanlagen eingepackt. Keine Ahnung, ob gegen Wind, Sonne oder Sand, aber die Anlagen ziehen sich kilometerlang durchs Land. Das Helle im Hintergrund sind alles diese Netzanlagen.
In den Terassenfeldern werden Kartoffeln und Wein abgebaut. Das Grün vom Kartoffelkraut leuchtet total in der Sonne und sieht echt abgefahren aus in der ansonsten vertrockneten Landschaft.
Ich bin dann vorhin auf dem Rückweg mal an der Seeseite dieser vielen Ferienanlagen hier vorbeigeradelt – inkl. an Barbies Traumschloss!
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